Mittwoch, 24. Februar 2016
Ende der Basketballsaison
in letzter Zeit ist nicht so viel passiert, aber ich dachte ich melde mich trotzdem mal wieder.
Die Basketballsaison ist mitlerweile vorbei. Wir haben die letzten beiden Spiele leider nicht gewonnen und es deswegen nicht in die Playoffs geschafft, wodurch die Saison für mich verhältnisweise echt kurz war. Nachdem wir nicht mehr trainieren und ich glaube es auch gar nicht mehr erlaubt ist, machen wir jetzt Workouts in der Sportstunde.
Außerdem mache ich als Frühjahrssport jetzt noch Track, also Leichtathletik. Genau weiß ich noch nicht was ich machen werde, es wird aber ziemlich sicher eine Sprint Disziplin sein. Wahrscheinlich 300m oder 400m. Das Training findet dann immer nach der Schule statt. Das ist manchmal schon anstrengend, Workout am Morgen und Track Training am Nachmittag, aber immerhin bleibe ich so ganz sicher fit und meine Kondition ist nicht komplett weg wenn ich zurück komme.
Die letzten Wochenenden habe ich nicht wirklich viel gemacht. An einem Samstag war ich bei einem Softball Spiel. Das ist Baseball für Mädchen. Ehrlich gesagt weiß ich nicht genau, wo genau die Unterschiede sind, der Ball ist aber auf jeden Fall größer. Ansonsten habe ich an den 2 Wochenenden nichts wirklich gemacht. Eigentlich wollte ich von Sonntag auf Montag noch bei einer Freundin schlafen, weil wir montag frei hatten, dass hat dann aber nicht geklappt.
Ansonsten war ich noch bei einem Spiel meiner Gastmutter und letzten Freitag war ich noch mit einer Freundin bei der Jugendgruppe. Wir waren etwas essen und haben uns dann einen entspannten Abend gemacht.
Das ist eigentlich alles, dass in der letzten Zeit passiert ist. Ich melde mich dann demnächst wieder.
Liebe Grüße aus Louisiana,
Caro
Dienstag, 9. Februar 2016
6 Monate
Hallo ihr Lieben,
Ich habe mich jetzt schon seit fast einem Monat nicht mehr gemeldet, deswegen dachte ich mir es wird mal wieder Zeit.
Größtenteils ist es einfach nur Alltag und dadurch nicht mehr wirklich spannend. Ein paar Sachen sind dann aber doch passiert von denen ich euch berichten möchte.
Die Basketball Saison ist fast vorbei, es bleiben nur noch 2 reguläre Spiele. Falls wir beide gewinnen haben wir noch eine Chance es in die Playoffs zu schaffen. Dann spielen wir allerdings gegen eines der besten Teams was das ganze nicht unbedingt einfach macht. Letzten Freitag hatten wir schon unser letztes Heimspiel und deswegen Senior Night. Die wird immer beim letzten Heimspiel der Saison veranstaltet und da es ja nicht nur das letzte Heimspiel der Saison, sondern das letzte Spiel für immer für die Seniors ist, werden die sozusagen geehrt.
Nach dem Spiel der Mädchen wurden alle Seniors von den Cheerleadern, der Band und Jungen.und Mädchen Basketball von ihren Eltern begleitet. Dabei laufen sie von einem Ende des Spielfelds zum anderen und es wird etwas zu jedem gesagt. Da meine Gastmutter aber selber ein Spiel hatte, wurde ich von der Mutter meiner Trainerin begleitet. Jeder Senior hat eine Rose bekommen, ich habe von der Mutter meiner Trainerin noch mehr Blumen bekommen, wir haben von unserer Trainerin noch ein Tshirt bekommen und sie hatte noch einen Kuchen für uns.
Der Abend war echt schön und es war echt eine schöne Erfahrung das miterleben zu können.
2 Wochenenden davor war ich wieder mit den 2 anderen deutschen zusammen. Es ist echt immer schön wenn man jemanden hat der in der gleichen Situation ist, da sie einen dadurch immer nochmal besser verstehen.
Danach das Wochenende habe ich nicht so viel gemacht. Eigentlich bin ich nur zum Homecoming Spiel meiner Gastmutter gegangen.
Danach das Wochenende war dann wieder spannender. Freitag Abend hatten wir ja Senior Night, aber vorher war auch kein normaler Schultag. Ich bin hier Mitglied im FBLA Club. Das steht für Future Business Leaders of America und da war an dem Freitag die district competition, also sind wir gegen die Schulen aus unserem Distrikt angetreten. Das ganze besteht darin, dass wir in einem großen Raum einen Test schreiben. Ich bin in Economics und Global Business angetreten. Global Business war ein Team Test, das heißt wir konnten den Test zusammen schreiben. Die besten drei aus einer Kategorie schaffen es immer zu State, wo dann alle aus Louisiana kommen. In Global Business sind wir sogar erster geworden und können dadurch zu State fahren, da freue ich mich schon drauf.
Samstag war ich dann mit meiner Trainerin unterwegs. Mittags waren wir bei einer Familien Feier von ihr. Es hatte mich echt total gefreut, dass sie mich gefragt hatte ob ich mitkommen möchte. Abends sind wir dann noch zu einer Mardi Gras Parade gegangen. Das kann man ein bisschen mit unseren Rosenmontagsumzügen vergleichen. Man verkleidet sich zwar nicht, aber die Wagen in dem Umzug werfen auch mit Süßigkeiten. Außerdem noch mit Ketten die hier für Mardi Gras total beliebt sind. Nach der Parade sind wir noch Crawfish essen gegangen. Das ist für hier ein typisches Gericht und sie wollten unbedingt, dass ich es mal probiere.
Sonntag war dann nicht mehr so viel los...
Jetzt seid ihr mal wieder informiert und wisst was bei mir so passiert.
Liebe Grüße,
Carolin
PS: ich habe diesen Eintrag eigentlich schon Anfang der Woche geschrieben, also war die Senior Night schon letzte Woche Freitag.
Donnerstag, 14. Januar 2016
Silvester und Anfang des 2. Semester
Mein Silvetser habe ich mit 2 anderen deutschen Austauschschülerinnen verbracht. Wir hatten einfach einen entspannten Abend mit einem Lagerfeuer im Garten an dem wir eigentlich den ganzen Abend saßen, bis es angefangen hat zu regnen. Feuerwerk ist hier leider nicht wirklich üblig, wir hatten ein kleines, allerdings schon um 21.30 Uhr und um Mitternacht waren wir drinnen und haben Fernseh geschaut. Da hat mir dann das Feuerwerk, dass man in Deutschland in allen Richtungen sieht, dann doch ein bisschen gefehlt. Es war aber trotzdem ein echt netter Abend.
Am nächsten Tag ging es dann mit zum Familien-Neujahrs-Mittagessen, der Gastfamilie der deutschen, bei der wir waren. Spontan wurden wir dann gefragt ob wir nicht noch ein bisschen länger bleiben könnten und Lust hätten nach New Orleans zu fahren. Davon waren wir natürlich alle begeistert und es ging noch am selben Nachmittag los. Normalerweise sind es so um die 4 Stunden Autofahrt, mit diversen Stopps, unter anderem auch zum Abendessen, hat es dann aber 6 Stunden gedauert und wir waren erst gegen 22.00 Uhr am Hotel.
Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück gleich los, wir hatten ja schließlich nur diesen einen Tag, denn am Abend ging es schon wieder nach Hause. Wir haben aber trotzdem echt viel gesehen. Los ging es am French Market, welchen man ein bisschen mit den ganzen Märkten für Touristen in Urlaub vergleichen kann. Dort haben wir "echtes" Baguette gefunden, dass nicht wie Toast war und sogar eine echte Kruste hatte. Daran konnten wir 3 deutschen, die gutes Brot vermissen, natürlich nicht vorbei gehen. Danach ging es über die Waterfront zum Jackson Square auf dem die berühmte Kathedrale steht.
Von dort aus haben wir eine Kutschfahrt durch das French Quarter und zu dem ältesten Friedhof New Orleans gemacht. Wir hatten auch eine kurze Führung über den Friedhof und es war echt interessant die Gräber zu sehen. Dadurch das New Orleans so niedrig liegt, kann nämlich nicht unter der Erde begraben werden und man sieht viele verschiedene zurechtgemachte Gräber. Ich glaube ein Foto zeigt das am besten.
Danach ging es wieder zum Jackson Square.
Nach der Kutschfahrt ging es dann Mittag essen. Wir waren in einem typischen Restaurant in dem es auch nicht nur Burger und ähnliches gab, sondern auch regionale Küche. (typisch Louisiana, das meiste kannte ich schon, es war aber trotzdem sehr lecker). Nach dem Essen ging es weiter zu Starbucks und von da aus zum Hard Rock Cafe.
Wir 3 wollten uns nämlich alle noch ein T-shirt kaufen. Das Hard Rock Cafe liegt auf der Bourbon Street. Diese ist vergleichbar mit der Reeperbahn in Hamburg, wir waren allerdings tagsüber da. Nach dem Hard Rock Cafe wurde das Wetter dann schlechter und es hat leicht angefangen zu regnen. Wir sind dann noch kurz tatsächlich auf den Jackson Square, da wir das davor nie geschafft haben. Dann war es auch schon später Nachmittag und wir sind zurück zum Auto. Wir hatten ja schließlich noch 4 Stunden Autofahrt vor uns.
Auf dem Rückweg wurden wir dann noch ziemlich geprankt. Nur die versteckte Kamera hat gefehlt. Der Gastbruder einer der anderen ist bei der Polizei und war mit Kollegen unterwegs. Diese haben uns dann angehalten und meinten sie seien von der Grenzkontrolle und suchen nach illegalen osteuropäischen Einwandern. Wir 3 als nicht Amerikner waren da schon ziemlich geschockt, was bei mir aber noh dazu kam, war das ich meinen Pass nicht dabei hatte. Nach einer kurzen Befragung haben sie es aber dann zum Glück aufgelöst. Wir waren so erleichtert! Im Nachhinein war es aber ein echt guter Streich.
Der Tag war echt super schön und einer der besten, die ich hier bis jetzt hatte.
Am Dienstag danach hat dann die Schule wieder angefangen und damit auch das neue Semester mit neuen Fächern.
Mein Stundenplan sieht jetzt so aus:
- 1. Stunde: PE (Basketball)
- 2. Stunde: Advanced Math
- 3. Stunde: Biology 2
- 4. Stunde: English 4
Ansonsten ist in der letzten Woche nicht wirklich etwas spannendes passiert. Der normale Alltag halt. Schule und Basketball.
Ich hoffe euch geht es allen gut und wir sehen uns DIESES Jahr wieder.
Eure Caro
Dienstag, 29. Dezember 2015
Basketball
Wie versprochen kommt jetzt ein Post über den Ablauf und all das beim Basketball hier und im Vergleich zu Deutschland.
Als aller erstes einmal der wahrscheinlich größte Unterschied und zwar das es so etwas wie Sportvereine eigentlich fast gar nicht gibt, sondern das alles von der Schule aus geht. Man spielt also für eine Mannschaft der Schule und gegen andere Schulen.
Bei mir an der Schule ist es so, dass ich während der Unterrrichtszeit Training habe und das dann mein Schulsport ist. Es gibt aber auch andere Schulen an denen nach der Schule Training ist. Dadurch, dass es bei mir eine Unterrichtsstunde ist, habe ich auch 5mal die Woche Training. Das ist manchmal schon echt hart, aber man gewöhnt sich daran und es ist auch gut um das Zunehmen wenigstens ein bisschen einzuschränken. Nur manchmal wenn wir dann schon um 7.15 Uhr in der früh in der Halle sein müssen zum Training ist es schon echt hart. In der 1. Stunde Training zu haben ist schon früh, aber das ist dann definitiv zu früh.
Die Saison fängt hier Ende Oktober bis Mitte November an, jenachdem wie groß die Schule ist und ob sie Football hat oder nicht. Wenn es Football gibt fängt sie später an, damit die Football Spieler auch die Möglichkeit haben Basketball zu spielen. Man darf auch erst ab einem bestimmten Zeitpunkt anfangen außerhalb der Schulzeiten zu trainieren, damit alle die gleichen Chancen haben. Mein Team trainiert allerdings schon seit Anfang des Jahres, da es ja nicht nach der Schule ist.
Jetzt aber mal zu den Spielen. Diese sind meistens unter der Woche nach der Schule und nicht am Wochenende. Wir treffen uns dann immer in der Halle ziehen schon unsere Trikots an und fahren dann alle zusammen im gelben Schulbus (welche übrigens nicht wirklich die bequemsten sind, vor allem für große Leute) zum Spiel. Falls ihr euch jetzt fragt ob das im Trikot nicht ein bisschen kalt ist, nein ist es nicht, da wir alle die gleichen Jogginghosen und Pullis zum drüber ziehen bekommen haben. Außerdem haben wir auch noch alle die gleichen Schuhe vor der Saison bestellt.
An der Halle angekommen werden dann nur noch schnell die Schuhe gewechselt und dann wird sich aufgewärmt. Das meistens aber nur so für 15-20min und bei Tunieren ist zwischen den Spielen sogar nur 10min Zeit. Dann gibt es meistens ein JV Spiel, bei dem die schlechteren der Mannschaft spielen, da sie beim eigentlichen Spiel meistens kaum zum Einsatz kommen. Wie lange das geht machen die Trainer vor jedem Spiel aus und hängt immer davon ab wie viel Zeit ist, die Spiele sind aber fast immer kürzer als das richtige Spiel.
Danach ist dann das Varsity Spiel. Vor dem Aufwärmen laufen beide Mannschaften von den Cheerleadern begleitet ein. Sofern Cheerleader da sind, da diese nicht bei jedem Spiel dabei sind. Danach läuft es eigentlich wie ein normales Spiel ab. Man spielt 4 Viertel, allerdings sind die hier nur 8min lang. Zum Schluss wird sich verabschiedet und das war es dann. Ich glaube der grobe Ablauf ist dann doch überall gleich.
Ein paar Unterschiede während dem Spiel gibt es dann aber doch noch. Ich liste die hier jetzt einfach mal auf:
- Es gibt keine 24 Sekunden Regel
- Der Trainer kann Auszeiten nicht nur nehmen wenn die Zeit gestoppt wurde, sondern auch kurz nach einem Einwurf oder ähnlichem. Halt nur nicht wenn das Spiel wieder "richtig" am laufen ist. Was auch schon vorgekommen ist, eine Auszeit beim Einwurf nachdem der Ball schon übergeben war, damit die 5s nicht überschritten werden.
- Bei den Freiwürfen gibt es 1 on 1 Freiwürfe. Das heißt man kann schon beim 1. Versuch den Rebound holen. Nur wenn der 1. drinnen ist gibt es einen 2. Wann genau das vorkommt habe ich allerdings noch nicht verstanden.
- Beim Rebounden bei einem Freiwurf sind von der gegnerischen Mannschaft 4 und nicht nur 3 Spieler da.
- Man muss als Spieler kein Kampfgericht oder ähnliches machen
Das wars jetzt erstmal zum Basketball. Das ist jetzt alles aus meiner Sicht geschrieben und wie das bei mir an der Schule ist, natürlich kann das an anderen Schulen auch wieder ganz anders sein.
Viele Grüße aus den USA,
eure Caro
Christmas in the USA
als erstes noch verspätete Frohe Weihnachten an alle. Ich hoffe ihr hattet alle schöne Weihnachten im Kreise eurer Familie.
Wir hatten hier schon am Freitag unseren letzten Schultag und mussten nicht wie in Deutschland bis zum 23. in die Schule. An dem Freitag war dann auch erstmal die halbe Schule nicht da oder ist früher gegangen und falls ihr euch wundert warum, einfach so, weil es der letzte Tag vor den Ferien ist. Dazu muss man aber sagen, dass nach den Ferien das nächste Semester anfängt und wir neue Fächer haben. Deswegen war es ein bisschen wie bei uns kurz vor den Sommerferien und man hat eigentlich kaum noch etwas gemacht. Ich hatte an dem Tag noch ein Spiel und da wir dort ca. 1 Stunde hinfahren mussten, durften wir auch früher aus der Schule gehen.
Samstag hatten wir dann vormittags nochmal ein Spiel, da wir am Freitag gewonnen hatten und wir in einem Tunier gespielt haben. Das Spiel am Samstag haben wir dann allerdings verloren, wobei man dazu sagen muss, dass wir echt gut gespielt haben, das andere Team aber einfach besser war.
Für mich hatte das Verlieren allerdings auch etwas gutes, da ich dadurch reechtzeitig zurück war um mit zum Family Christmas seitens meiner Gastmutter zu gehen. Das ganze fand bei meiner Gastoma statt und alle Kinder sind mit der eigenen Familie gekommen. Dort habe ich dann auch noch 2 andere Austauschschüler getroffen. Kurz nachdem wir gekommen sind, gab es Abendessen und danach dann auch schon Geschenke. Ansonsten bestand der Abend aus miteinander reden und einfach einem netten zusammenkommen.
Sonntag war ich dann den ganzen Tag in der Kirche. Vormittags wie immer beim Gottesdienst und danach ist die ganze Jugendgruppe geblieben, da am Abend die Aufführung unseres Weihnachtstheaterstücks statt fand. Wir haben dann nach dem Gottesdienst Mittag gegessen und dann mit den Vorbereitungen angefangen. Als erstes wurde die Bühne (der vordere Bereich der Kirche) dementsprechend geschmückt und vorbereitet und danach sind wir noch einmal das Stück durchgegangen. Dann war es auch schon Zeit für unsere Aufführung, welche zwar nicht perfekt lief, aber doch besser als erwartet. Ein paar Fehler machen das ganze ja auch lustiger. Nach der Aufführung sind wir dann noch alle zusammen zu iHop zum Essen gegangen.
Montag kam dann endlich nach 4 Wochen das Paket meiner Eltern aus Deutschland an. Ich hatte schon ungeduldig darauf gewartet und war froh, als es dann gekommen ist. Ich hatte dann auch endlich 4 Tage vor Weihnachten meine geliebten Lebkuchen und andere Weihnachtssüßigkeiten.
Am Nachmittag hatte ich dann noch ein Spiel, dass wir aber leider verloren haben.
Nachdem wir am Montag so katastrophal gespielt haben, hatten wir dann Dienstag Morgen eine Sondereinheit Training. Ansonsten habe ich Dienstag und auch Mittwoch nicht wirklich etwas gemacht. In der früh Training und danach nach Hause und einfach entspannen.
Donnerstag war ja dann der 24., aber da Weihnachten hier am 25. gefeiert wird, gab es für uns noch keine Geschenke oder das leckere Weihnachtsessen. Ein bisschen Weihnachten gab es aber dann doch schon, da wir zu den Eltern meines Gastvaters gefahren sind und dort das zweite Family Christmas hatten.
Am Freitag war es dann endlich soweit und der 25. Dezember also Christmas Day war da. Wir haben alle ausgeschlafen und als dann alle wach waren ging es ans Geschenke auspacken. Für meine Verhältnisse waren da echt viele Geschenke unterm Baum, dazu muss man aber auch sagen, dass meine Gastfamilie größer ist als meine Familie in Deutschland. Danach wurde dann das Chaos beseitigt, dass die Bescherung hinterlassen hatte und auf die Familie der Schwester meiner Gastmutter gewartet, die zum Mittagessen gekommen ist. Nach dem Essen wurde dann noch das Christmas Special der NBA geschaut und dabei geredet.
Das war dann auch schon mein erstes amerikanisches Weihnachten. Ich hatte einen schönen Tag und bin auch sehr froh, dass ich es hier mit meiner Gastfamilie erleben durfte, gleichzeitig hat es mir dann aber auch gezeigt, dass es an Weihnachten nicht nur um Geschenke geht, sondern auch um das Zusammenkommen mit der Familie. Genauso wie bestimmte Traditionen zu haben, die ich hier dann doch ein bisschen vermisst habe. Außerdem waren es hier 25 Grad und schwül, wie man es eigentlich nur aus dem Sommerurlaub kennt, was für mich nicht wirklich das Weihnachtsgefühl übermittelt.
Die nächsten Tage habe ich nicht wirklich etwas gemacht außer Training, sondern es einfach genossen nicht in die Schule zu müssen und ausschlafen zu können.
Ich melde mich dann spätestens im neuen Jahr wieder mit einem Post über Sylvester.
Eure Caro
PS: Am 24. war für mich übrigens auch Halbzeit bis zu dem Tag an dem meine Eltern hierher kommen und ich sie wieder sehe.
